Viele Kommunen bieten kostenfreie Solarkataster, die Dachneigungen, Strahlungswerte und Verschattung anzeigen. Ergänzen Sie diese Daten mit hochauflösenden Luftbildern, um Bäume, Nebengebäude und topographische Einflüsse zu prüfen. So erkennen Sie Potenziale für Photovoltaik, Solarthermie und passive Gewinne schon vor der ersten Vor-Ort-Besichtigung.
Sonnendiagramme zeigen Höhe und Azimut der Sonne für jeden Tag. Markieren Sie Fassadenrichtungen und Hindernisse, um Einfallswinkel abzuschätzen. Damit erkennen Sie, welche Stunden kritisch werden, wo Dachüberstände greifen und wann Nachbarbauten Schatten werfen. Ein unscheinbares Blatt Papier verhindert teure Fehlplanungen überraschend zuverlässig.
Falten Sie ein Kartonmodell, stecken Sie Stäbe als Bäume und fotografieren Sie über den Tag. Schon einfache Versuche zeigen, wie Licht wandert. Ergänzen Sie Messungen mit Kompass und Smartphone-Neigungsmesser. Diese spielerischen Methoden machen komplexe Zusammenhänge greifbar und schaffen Begeisterung bei Familien, die gemeinsam Entscheidungen treffen.